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Nasennebenhöhlenentzündung

Alleine im deutschsprachigen Raum erkranken geschätzte 12 bis 16 Millionen Menschen zumindest einmal pro Jahr an einer Entzündung der Nasennebenhöhlen.

Die Einnahme von vielen Medikamenten, insbesondere Antibiotika, sind die Folge, ebenso wie Erschöpfung, Fieber, Kopfschmerzen.

Abhängig von der Dauer der Erkrankungsphasen wird zwischen einer akuten und einer chronischen Verlaufsform unterschieden.

In vielen Fällen können akut auftretende Symptome erfolgreich mit klassischen Medikamenten behandelt werden.

Sollte dieser Weg zu keiner Heilung führen und die Entzündung in eine chronische Verlaufsform übergehen, sollte ein Computertomogramm der Nasennebenhöhlen angefertigt und je nach Ergebnis die Möglichkeit eines operativen Eingriffes in Erwägung gezogen werden.

Ziel einer Nasennebenhöhlenoperation ist es, die Abführungswege von den Nasennebenhöhlen zu den

Wann ist eine Nasennebenhöhlen–Operation erforderlich?

  • Bei Patienten, die an chronisch polypöser Nasennebenhöhlenetzündung leiden
  • Bei Patienten, die Schwierigkeiten bei der Nasenatmung haben, da die Ausführungswege der Nasennebenhöhlen durch anatomische Veränderungen blockiert sind, wie zum Beispiel eine Nasenscheidewandkrümmung, gebrochene Nase, Polypen der Nasenhaupthöhle sowie vergrößerter unterer Nasenmuscheln

Was sind die Nasennebenhöhlen?

Die Nasennebenhöhlen sind lufthältige Räume innerhalb des knöchernen Gesichtsschädels, die unmittelbar mit den Nasenhaupthöhlen verbunden sind. Diese Hohlräume sind von unterschiedlicher Größe und zur Gänze mit Schleimhaut ausgekleidet, die ständig Sekret produziert. Dieses Sekret dient der Befeuchtung unserer Atemluft sowie der Reinigung der Nase. Kommt es zu einer Blockade des Sekretabflusses in die Nasenhaupthöhle, so sammelt sich das Sekret vor der Blockade und begünstigt das Auftreten von Infektionen der Nasennebenhöhlen.

In den meisten Fällen wird eine vorübergehende Blockade durch Schwellungen der Schleimhaut bedingt durch einen harmlosen "Schnupfen" oder eine Allergie ausgelöst oder auch durch mechanische Verengungen, wie beispielsweise einer Nasenscheidewandkrümmung, vergrößerter unterer Nasenmuscheln oder Polypenbildung in der Nase.

NNH

Was sind die typischen Symptome einer Entzündung der Nasennebenhöhlen?

  • starker, zähflüssiger, teils übelriechender Sekretfluss aus der Nase
  • Kopfschmerzen und Schmerzen im Bereich Nasennebenhöhlen
  • Verminderung von Geschmack und Geruch
  • Eventuell chronische Müdigkeit
  • Infekte im Bereich der Bronchien, Asthma bronchiale

Gibt es einen Zusammenhang zu Asthma?

Oftmals stehen chronische Entzündungen in enger Verbindung zu Infektionen der Bronchien sowie Asthma bronchiale. Bedingt durch den Abfluss entzündlichen Sekretes uuml;ber den Nasenrachenbereich (hinteres Ende der Nase) zur Kehle, wird die Entzündung zu den Bronchien bzw. zur Lunge mitverschleppt und verursacht dort ebenfalls Entzündungen; bestehendes Asthma wird somit verschlechtert.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Durch technische Weiterentwicklung ist es heute möglich, die Operation der Nasennebenhöhlen vom Inneren der Nase aus durchzuführen ("endonasaler" Zugangsweg).

Auf diese Art werden Narben im Gesicht vermieden. Endoskope werden an einen TV-Monitor gekoppelt, wodurch der Operateur einen sehr scharfen und vergrüßerten Überblick über den Innenraum der Nase und deren Nebenhühlen erhält.

Durch immer technischere Neuerungen wurde die Operation der Nasennebenhöhlen zu einem sehr präzisen und sicheren Eingriff im Laufe der letzten Jahre weiterentwickelt.


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